Links ist da, wo der Daumen rechts ist, heißt es. Das muss nicht immer stimmen, besonders dann nicht, wenn jemand politisch links ist und beide Daumen in diese Richtung zeigen. Wie bei der 40jährigen Wenke Brüdgam (Die Linke), die sich auf ihrem Instagram-Account brüstet, Deutschlandfahnen abgerissen und zerstört zu haben. Dass die Gleichstellungsbeauftragte der Schwesig-Regierung in Mecklenburg-Vorpommern damit eine Straftat nach § 90a StGB (Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole), womöglich auch nach § 303 StGB (Sachbeschädigung), begangen haben könnte, scheint nicht ihrer Naivität entsprungen zu sein, sondern dürfte ihrer politischen Dummheit und Überzeugung geschuldet sein. Doch wie alle Bürger dürfen auch Politiker und Beauftragte der Regierung keine Straftaten begehen, dazu verleiten oder anstiften.
Dass das linke Lager sich zunehmend radikalisiert, ist nicht erst seit dem verzweifelten und gescheiterten Versuch des Ex-Oberbürgermeisters von Dortmund, Thomas Westphal (SPD), einmal mehr deutlich geworden, der einen „Brandmauer-Beschluss“ im Stadtrat durchsetzen wollte. Auch die selbstentlarvenden Äußerungen des Oberbürgermeisters von Gießen, Frank-Tilo Becher (SPD), im Rahmen der Durchführung der Gründungsversammlung der Generation Deutschland und die unzumutbaren Zustände an Berliner und andernortigen Hochschulen sind wie die völlig neben die Spur geratenen der Parteispitzen von Linke, Grünen und Teilen der sogenannten Sozialdemokraten sowie deren Nachwuchsorganisationen erwiesen. Es scheint, als sei man von Anarchisten umzingelt. Da auch bestenfalls auf enormen öffentlichen Druck hin gegen die linkspopulistischen Wölfe im Schafspelz ermittelt wird oder Ermittlungen allzu fadenscheinig eingestellt werden, wie bei dem „Zivilgesellschafter“ und Hakenkreuzmaler der SPD im Stuttgarter Landtag, Daniel Born, ist kaum zu erwarten, dass es Brüdgam anders ergehen wird. Ihren Instagrampost hat sie jedenfalls schon mal entfernt.
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