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Selbstgebackener Mondkuchen | Xiang Chen / GEOWIS
CHINA | FEIERTAGE

Mondkuchen zum Mondfest

In China hat das Mondfest, auch Herbstmittefest genannt, begonnen. Diesmal erscheint es besonders freundlich, weil auch vielerorts Fahrverbote gelten
Von HAO FENG |
Lesedauer ca. 1-2 Minuten |
22.09.2010

Seit Beginn der Woche wurde gebacken, gebacken, gebacken. Mondkuchen in allen Variationen. Seit heute früh Ortszeit wird er verzehrt. Der Kuchen, meist im Durchmesser nicht größer als zehn Zentimeter, oft auch kleiner und als handliches, zwei Zentimeter hohes Gebäck bevorzugt, ist ein traditionelles Essen, wenn der jahreszeitliche Herbst in Asien, zumal in China, seine Mitte erreicht. Überall auf der Welt, wo sich Asiaten niedergelassen haben, besonders wenn sie aus China stammen, wird der Mondkuchen gebacken und dann, wenn das Mondfest beginnt, mit Freunden, Bekannten und in der Familie verspeist. Das Hefegebäck ist so einfach wie kompliziert zuzubereiten. Einfach, weil dessen Zutaten variieren können – von Gemüse und Fleisch über Gemüse und Fisch bis zu Früchten und Konfitüre ist alles erlaubt; schwierig, weil die richtige Backzeit, die von der Füllung abhängt, nicht einfach zu ermitteln ist. Es erfordert Gefühl und Erfahrung. Das betrifft auch die Geschmacksrichtung. Süß? Salzig? Süß-salzig? Al gusto. Hauptsache, das ist wichtig, er wird zwei bis drei Tage vor Beginn des Festes vorbereitet, damit er am Tag X auch schmackhaft ist.

Zum Beginn des Mondfestes 2010 ist es in Chinas Metropolen merklich stiller als sonst. In rund 110 Großstädten fällt das Fest mit dem vierten verordneten autofreien Tag zusammen. In ausgewiesenen Innenstadtzonen etwa von Beijing, Changsha oder Guangzhou gilt Fahrverbot. Da schmeckt der Kuchen noch besser.

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